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Autor Thema: Wass ist eine gute Mischung?  (Gelesen 1852 mal)
Wolle

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WWW
« am: Februar 24, 2008, 10:30:35 »

Servus!

Mal eine diffuse Umfrage, denn ich kann dazu keine Vorauswahl bieten.

Mich interessiert, welche Lieder ihr abmischungstechnisch sehr gelungen findet. Am besten wären Lieder, zu denen man leicht Hörbeispiele findet (youtube o.Ä.) - demnach wohl eher neueres Zeug. Bitte dazuschreiben, was genau ihr an der Mischung gut findet.

Mal gucken, was so kommt... Cool

Ciao
Wolle
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K-Roy

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« Antworten #1 am: Februar 24, 2008, 12:20:25 »

tja, ganz weit vorne die aggrolites. rauh, direkt, kein palimpalim. das funktioniert nur, wenn die band spitze ist. mit den gents oder mit k-mob kann man so eher nicht arbeiten.
die slackers sind super, bei dem remixwettbewerb, bei dem sie alle spuren zur verfügung stellten von einem song, konnte man erst sehen wie "dicht" und vielschichtig die arbeiten. ist auch für uns ein vorbild, zu arrangieren. den mix finde ich dann gar nicht mehr so wichtig, man muss halt alles hören (und dafür ist wichtig, dass sich die instrumente nicht die frequenzen wegnehmen, sondern ergänzend eingesetzt sind), der rest ist handwerk. bei arrangement und spielklasse wird die aufnahme entschieden, da kann der mix auch nix mehr rausholen. der mix ist immer nur so gut wie die band hehe.
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Boogaloo_bix

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« Antworten #2 am: Februar 24, 2008, 12:57:41 »

den mix finde ich dann gar nicht mehr so wichtig, man muss halt alles hören (und dafür ist wichtig, dass sich die instrumente nicht die frequenzen wegnehmen, sondern ergänzend eingesetzt sind), der rest ist handwerk.
sehe ich genauso, wobei ich mir immer die Frage stelle, warum es in Germany keine Boss Sound Band gibt (Versuche sicher, aber keine Ergebnisse). Meiner Meinung nach muss bei der Musik (und natürlich auch bei Ska/Reggae) von jedem einzelnen Musiker eine Band gespielt werden statt einem Instrument. Bei dem künstlerisch überdrehtem Anspruch im Musikunterricht hierzulande (Solisten erzeugen) eine schwierige Aufgabe .
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steamy dumplings

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« Antworten #3 am: Februar 24, 2008, 16:09:58 »

Mir gefallen auch die Slackers Sachen saugut. Eben dieses viel in Mono halten und nur hier und da dann die Chöre in Stereo und dann trotzdem so auf die Fresse und drückend. Sehr geil, aber man merkt, dass da einfach vor dem Recording-Prozess ein Konzept da war. WIr wollen so und so klingen. Was können wir tun, mit welchen Micros (Platzierungen), Räumen und Preamps können wir das erreichen, etc. War wohl also - wie ich es annehme -  etwas mehr, als nur den Sound einer Band einzufangen. Sowas nennt man wohl dann im alten Sinne Produktion.
Aber ganz ehrlich ist es für mich immer entscheidend: 1. Wie sind die Songs? 2. Wie sind die Musiker? Wenn beides Top ist und die Produktion jetzt sag ich mal nicht in der Michael Jackson Liga, dann ist das trotzdem der viel wichtigere Aspekt.

@K-Roy: hast Du diese Slackers-Spuren noch? Würde mich auch sehr interessieren!
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Urfin

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« Antworten #4 am: Februar 24, 2008, 16:24:22 »

Sehr groß sind die Dateien, Rude & Reckless und Cooking for Tommy. Das Redlight Album hat soweiso nen Wahnsinns Sound....
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K-Roy

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« Antworten #5 am: Februar 24, 2008, 16:33:36 »

@K-Roy: hast Du diese Slackers-Spuren noch? Würde mich auch sehr interessieren!
hatte ich leider nie ... hat kollege !
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misterjhk

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« Antworten #6 am: Februar 24, 2008, 16:57:16 »

Ich liebe ja, wie schon an mehreren Stellen hier im Forum angedeutet, den warmen, dubbigen Sound von Victor Rice.
Der Mann ist soundtechnisch für mich einfach ungeschlagen, sowohl was seine Eigen - als auch seine Fremdproduktionen (Moon Invaders, Firebug...) anbelangt.
Das besondere an dem Sound liegt in meinen Augen (neben der knackigen Snare, die mich jedesmal wieder Verzückung versetzt) in der Klangtiefe, dieses gewissen unaufdrngliche und doch atmosphärische Rauschen, dass sich durch die Lieder zieht (und das mir, nebenbei gesagt, z.B. auf Moovin' & Groovin' fehlt).

Die Aggolites sind wiederum ein ganz anderer Schlag und haben in meinen Ohren den Sound perfekt auf ihr roughes und straightes (immer diese Anglizismen...) Songwrighting angepasst. Das kratzende, raue zieht sich durch alle Songs und unterstreicht diesen gewissen brachialen Charakter, der die Aggrolites ja irgendwo doch ausmacht.

Die Slackers, um mal die genannten Bands abzuarbeiten, haben meiner Meinung nach, mit ihrem letzten Album ein bisschen zu viel versucht. Zu viel von allem, noch 'ne Spur Gitarre. Bei einigen Liedern von Boss Harmony Sessions bin ich beim Hören vollkommen überfordert von der klanglichen Vielfalt, der leider eher als Brei daherkommt... Sicher, an die alten Aufnahmen von The Question z.B. kommt kaum eine Band ran, die Songs wirken ungekünstelt, un"gewollt", ehrlich, als hätte man bei den Proben einfach ein Mikro danebengestellt, das macht den Sound aus finde ich (auch wenn, wie Flo angemerkt hat, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein ausgeklügeltes Konzept dahintersteckt). Ähnlich positiv ergeht es mir bei Rude Rich & the Highnotes, vor allem bei den Ska-Instrumentals. Jeder einzelne Bläser macht da so derbe Druck, und auch die Rythmusgruppe pumpt mächtig für den Groove.

Als Neuling in die Diskussion möchte ich Eastern Standard Time einbringen, die ja doch mit ihrem cleanen Sound ganz anders daherkommen als z.B. die Slackers. Und doch passt der Sound ganz gut zu dem melancholischen, jazzigen Style von E.S.T.. Wie gesagt, ganz anders als die oben besprochenen Bands, aber doch durchaus überzeugend!
« Letzte Änderung: Februar 24, 2008, 17:00:59 von misterjhk » Moderator informieren   Gespeichert


The Steady Rocking Mr.

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« Antworten #7 am: Februar 25, 2008, 09:02:51 »

Soundtechnisch sehr gut, finde ich insbesondere zwei Alben. Skatalites - From Paris with love und die Moon Invaders - same. Die Skatalites hat einen sattesten Bläsersound, den ich eigentlich kenne. Die Moon Invaders hat eine super melancholische Grundstimmung und auch einen ganz besonderen Bläsersound.
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40 years too late for the last train to Expo'67
steamy dumplings

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« Antworten #8 am: Februar 25, 2008, 10:26:48 »

Sehr geut finde ich auch noch einen Münchner Mischer/Producer. Filou aka Umberto Echo. Der ist halt vor allem im Reggae-Bereich tätig (Headcornerstone, Dubios, Jamaram). Für mich eine geile Kombination aus sehr erdigen, natürlichen Mischungen, aber immer mit einem sehr fetten Bass und Drums Fundament - und sehr viele kleine aber feine Delay- und Dubstyle-EInlagen.
Der ist schon relativ groß, wird aber noch ein ganz Großer...
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Wolle

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« Antworten #9 am: April 04, 2008, 13:45:40 »

Kann mir mal jemand auf die Sprünge helfen?

Ich habe jetzt 14 Seiten Suchergebnisse bei einer Standardsuche nach "slackers" durchgewühlt.... und nix gefunden. Mir war so, als hätte es zu dem Misch-Wettbewerb der Slackers nen Thread gegeben? Das war leider vor meiner DSL-Zeit....
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f0rd

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« Antworten #10 am: April 04, 2008, 14:26:00 »

http://skablahblah.com/2007/05/21/slackers-remix-contest/

wenn ich das richtig gesehen habe sind hier auch die benötigten files zum download dabei...

 Very Happy
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